Am Samstagabend, 3. Oktober, ist im Städtischen Krankenhaus Kiel in einem Patientenzimmer ein Gefahrstoff ausgetreten. Gegen 18:45 Uhr wurde die Leitstelle Mitte informiert; die Feuerwehr Kiel schickte Kräfte der Hauptfeuerwache, den Löschzug Gefahrgut der Freiwilligen Feuerwehr und den Führungsdienst.
Zwei Trupps unter schwerem Atemschutz retteten zwei verletzte Personen aus dem Zimmer. Das Klinikpersonal versorgte die beiden Patienten unmittelbar auf anderen Stationen, so dass der ebenfalls alarmierte Rettungsdienst keine Transporte durchführen musste. Eine Gefahr für weitere Patienten habe es nach Angaben der Feuerwehr nicht gegeben.
Die Feuerwehr war mit rund 35 Einsatzkräften vor Ort und führte anschließend Mess- und Lüftungsmaßnahmen im betroffenen Zimmer durch. Nach rund 60 Minuten verließen die letzten Kräfte die Einsatzstelle; in der Umgebung kam es zu Verkehrsbehinderungen.
Laut Polizei war es Ammoniak
Bei dem Stoff handelte es sich laut Polizei um Ammoniak. Wie das Gas austreten konnte, blieb zunächst unklar; ebenso offen war, wie schwer die beiden Patienten verletzt wurden. Die Feuerwehr Kiel machte in ihrer Abschlussmeldung zu Ursache und Schadenhöhe keine Angaben. Die Untersuchungen laufen über die Polizei.
Quellen
Die Einsatzfakten basieren auf der Abschlussmeldung der Feuerwehr Kiel vom 3. Oktober 2026 (news aktuell/Presseportal): FW-Kiel: Abschlussmeldung – Turbulenter Nachmittag für die Einsatzkräfte der Feuerwehr Kiel. Hinweis: Die Feuerwehr nannte den ausgetretenen Stoff in ihrer Meldung nicht; die Benennung als Ammoniak beruht auf polizeilichen Angaben, wie dpa am 4. Oktober berichtete.



