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Politik

Eiderbrücke: Neuer Leitungsdüker soll 2027 folgen

Die Landesregierung hat den Stand der Eiderbrücken-Sanierung im Landtag dargelegt: Als erste Teilmaßnahme soll der neue Leitungsdüker in der zweiten Jahreshälfte 2027 neben dem Bestandsbauwerk entstehen. belastbarer Bauplan und Sperrzeiten fehlen noch.

Christian Muschick ·

In der Antwort auf die Kleine Anfrage der SPD zur Eiderbrücken-Sanierung (Drucksache 20/4819) macht die Landesregierung den aktuellen Planungsstand deutlich: Als erste Teilmaßnahme der Gesamtmaßnahme ist die Herstellung eines neuen Leitungsdükers in der zweiten Jahreshälfte 2027 unter der Eider unmittelbar neben dem Bestandsbauwerk vorgesehen. Ein genauer Ausführungsbeginn sei noch nicht abschließend terminiert.

Da der Leitungsdüker seitlich der Brücke hergestellt werden soll, sind nach aktuellem Planungsstand keine verkehrlichen Einschränkungen auf der Brücke zu erwarten. Die eigentliche Sanierung soll so ablaufen, dass die B 5 während der Bauzeit grundsätzlich halbseitig befahrbar bleibt. Für den Umbau der Klappenpfeiler ist eine nicht klappbare Behelfskonstruktion vorgesehen; deren Ein- und Ausbau, der Austausch der Brückenklappen sowie der Probebetrieb erfordern zeitlich begrenzte Vollsperrungen.

Die bisher angenommene Gesamtbauzeit von rund drei Jahren gilt weiterhin als Planungsannahme. Die durchgehende mehrjährige Vollsperrung lässt sich laut Landesregierung durch die Behelfskonstruktion von ursprünglich rund elf auf insgesamt rund sieben Monate in drei Sperrzeiträumen verkürzen. Die zeitliche Lage der einzelnen Sperrzeiträume kann erst nach Abschluss der ergänzenden Untersuchungen – darunter der Bewertung von Spannungsrisskorrosion – belastbar aufgelistet werden.

Quellen