Am frühen Sonntagmorgen, 4. Oktober, hat die Feuerwehr Rendsburg gegen 6:05 Uhr einen Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Schleswiger Chaussee gemeldet. Beim Eintreffen der ersten Kräfte bestätigte sich die Lage; es folgten umfangreiche Rettungs- und Löschmaßnahmen.
Mehrere Bewohner hatten sich wegen der Rauchentwicklung auf Balkone geflüchtet. Die Feuerwehr rettete sie mit tragbaren Leitern und der Drehleiter und übergab die Personen anschließend zur Sichtung an den Rettungsdienst. Eine Person kam mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus, eine weitere wurde vor Ort untersucht und konnte dort bleiben. Die Alarmstufe des Rettungsdienstes wurde auf R5 erhöht.
Wohnblock vorsorglich evakuiert
Die Brandbekämpfung gestaltete sich zunächst schwierig: Der betroffene Keller war nur eingeschränkt zugänglich, das Vordringen zum Brandherd dadurch erschwert. Gegen 7:30 Uhr begannen die Nachlöscharbeiten; mehrere Hauseingänge und Treppenhäuser waren verraucht und mussten mit Überdrucklüftern entraucht werden.
Sämtliche Wohnungen wurden kontrolliert, der gesamte Wohnblock vorsorglich evakuiert. Für die Bewohner richtete die DRK-Bereitschaft Rendsburg eine Sammelstelle in der Mehrzweckhalle Mastbrook ein.
Stromausfall in mehreren Straßen
Durch das Feuer wurden elektrische Leitungen beschädigt. Aus Sicherheitsgründen schalteten Feuerwehr und Energieversorger die Stromversorgung ab, wodurch mehrere umliegende Straßen von einem Stromausfall betroffen waren. Gemeinsam mit dem Versorger wurde daran gearbeitet, die Versorgung möglichst schnell wiederherzustellen.
Die Schleswiger Chaussee war im Bereich der Einsatzstelle während des gesamten Einsatzes voll gesperrt. Die Feuerwehr rechnete mit einem Abschluss gegen 9:30 Uhr.
Quellen
Die Fakten basieren auf der Einsatzmeldung des Kreisfeuerwehrverbands Rendsburg-Eckernförde vom 4. Oktober 2026 (news aktuell/Presseportal): FW-RD: Kellerbrand in Rendsburg – Mehrere Menschen aus Mehrfamilienhaus gerettet.



