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Kiel

Transparenz-Dashboard für große Kieler Projekte

Vier Ratsfraktionen wollen ein Transparenz-Dashboard für bedeutende städtische Projekte: Die Verwaltung soll prüfen, ob OpenProject dafür genutzt werden kann – mit Bericht bis Ende des ersten Quartals 2027.

Christian Muschick ·

Kiel. Vier Ratsfraktionen wollen, dass bedeutende städtische Projekte künftig besser nachvollziehbar sind: In der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Digitalisierung am 30. September wurde der interfraktionelle Antrag „Große Projekte nachvollziehbar machen – Transparenz für Kiel“ (Drs. 0565/2026-04) ohne Änderung beschlossen. Mitgetragen wird er von den Ratsfraktionen von Bündnis 90/Die Grünen, SPD, CDU und SSW.

Was das Dashboard zeigen soll

Die Stabstelle Digitalisierung CDO – Digitale Strategie soll prüfen, inwieweit das bereits von der Landeshauptstadt eingesetzte System OpenProject für ein Transparenz-Dashboard genutzt und weiterentwickelt werden kann. Dort sollen künftig Projektbeschreibungen und Zielsetzungen, aktuelle Projektstände, Zeitpläne und Meilensteine, Verzögerungen oder Änderungen, Ansprechpersonen sowie Beteiligungs- und Informationsmöglichkeiten abgelegt werden – inklusive Verlinkungen auf bestehende Projektseiten, Dokumente und Beteiligungsformate.

Bericht bis Ende Q1 2027

Die Verwaltung soll bis Ende des ersten Quartals 2027 darstellen, welche Systeme und Inhalte genutzt werden können und welche Rolle OpenProject hierbei übernehmen kann. Als Beispiel soll ein bereits in OpenProject geführtes geeignetes Projekt eingebunden werden. Im Anschluss wird das Verfahren evaluiert und dem Ausschuss für Wirtschaft und Digitalisierung sowie dem Ausschuss für Finanzen, Inneres und Gleichstellung vorgelegt.

Quellen

Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Kiel, Pressemitteilung vom 5.10.2026 (zu Drs. 0565/2026-04, Ratsinformationssystem der Landeshauptstadt Kiel)