Bordesholm/Rendsburg. Rund 350 Kinder füllen die Sporthalle der Lindenschule in Bordesholm und feiern den Monatsbeginn Oktober – mit Erntedank als Hauptthema. Der Kreis Rendsburg-Eckernförde nutzt das Beispiel in seiner Mitteilung vom 8. Oktober, um die Schulsozialarbeit im Kreis als etablierten Mehrwert für Kinder und Jugendliche vorzustellen.
Schulgarten als Lebensort
Knapp 350 Kinder füllen die Sporthalle der Lindenschule und feiern den Monatsbeginn Oktober. Auch Erntedank steht dabei im Mittelpunkt: Die Ernte aus dem Schulgarten wird zum Teil geschnippelt, gekocht und von den Schülerinnen und Schülern gegessen. Das Projekt Schulgarten hatte die Schulsozialarbeiterin Petra Grimm vor einigen Jahren gestartet. Auslöser waren Jungs, die nicht mehr zur Schule kommen wollten. Grimm stieß dabei auf die GemüseAckerdemie, ein Bildungsprogramm für Schulen, und nutzte die Fläche hinter der Turnhalle.
Raum für soziale Kompetenz
Nach Angaben der Kreiskoordinatorin Schulsozialarbeit Pamela Welz bietet das Angebot neben der Unterstützung einzelner Kinder bei besonderen Herausforderungen Räume und Möglichkeiten, bei denen aus dem Lernort Schule ein Lebensort werde. Der Schulgarten sei dafür ein gutes Beispiel: Auch hier würden regelmäßig einzelne Schülerinnen und Schüler unterstützt, die aus je eigenen Gründen gerade besonders begleitet werden müssen.
Im Kreis machen aktuell rund 70 Menschen dieses Angebot an den Schulen. Anstellungsträger sind die jeweiligen Schulträger; auf Kreisebene werden die Fachpersonen vernetzt, es gibt Weiterbildungsangebote und fachlichen Austausch. An anderen Schulen gibt es regelmäßige Selbstbehauptungstrainings, Präventivangebote oder Demokratieprojekte.
Quellen
Kreis Rendsburg-Eckernförde, Aktuelles: Schulsozialarbeit (Pressemitteilung vom 8.10.2026)



