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Sicherheit & Ordnung

Kreis warnt vor Wildunfällen

In der dunklen Jahreszeit rechnet der Kreis mit vermehrtem Wildwechsel. Die Zahl der Wildunfälle ist in den vergangenen Jahren gestiegen.

Christian Muschick ·

In der dunklen Jahreszeit ist vermehrt mit Wildwechsel auf den Straßen zu rechnen. Das macht der Kreis gemeinsam mit den Kreisjägerschaften auf sich aufmerksam und rät zu besonderer Vorsicht, insbesondere in Dämmerung und Dunkelheit. Die Maisernte lässt Wild aus den Feldern flüchten, das Damwild ist in der Paarungszeit in Bewegung – die Tiere sind jetzt generell aktiver.

Laut den Kreisjägerschaften ist die Zahl der Wildunfälle im Kreis in den vergangenen Jahren gestiegen. Im Erfassungszeitraum 2023/24 wurden 3.146 Wildunfälle erfasst, in 2024/25 3.410 und in 2025/26 3.478. Erfasst werden Zusammenstöße mit allen jagdbaren Arten, also auch Kaninchen, Hasen oder Marder. Besonders viel Wildwechsel gibt es im Dänischen Wohld, in Schwansen und an den Bundesstraßen.

Was bei einem Unfall gilt

Sollte ein Reh plötzlich auf der Straße stehen, rät der Kreis dazu, stark zu bremsen und die Spur zu halten. Wurde ein Tier angefahren, gilt es, die Unfallstelle abzusichern und die Polizei zu informieren. Das Wild sollte nicht angefasst werden – die Polizei informiert die Jäger, die sich dann um das tote oder verletzte Tier kümmern. Der Kreis rüstet Wildwechsel-Hotspots, etwa an der B 76 Höhe Wulfshagen, mit Warnschildern aus. Im Herbst beginnen zudem die Drückjagden; Straßen werden in Absprache mit dem Kreis durch Schilder und Tempobegrenzungen gesichert.

Quellen

Kreis Rendsburg-Eckernförde, Meldung »Wildunfälle« vom 9. Oktober 2026: https://www.kreis-rendsburg-eckernfoerde.de/aktuelles/details/news/wildunfaelle