Schleswig-Holstein. Die Landesregierung hat in den vergangenen zehn Jahren mit Mitteln der IB.SH insgesamt 739 Azubi- und Studentenwohnheimplätze in Schleswig-Holstein neu gebaut, umgebaut oder modernisiert. Die bewilligten Fördersummen belaufen sich auf 42,5 Millionen Euro. Das geht aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage des FDP-Abgeordneten Christopher Vogt hervor (Drucksache 20/4836, Stand 17.09.2026).
Größte Einzelmaßnahmen
Die größten Einzelmaßnahmen waren ein Neubau in Flensburg 2016 (4,5 Mio. Euro, 115 Plätze) und ein Neubau in Kiel 2017 (8,1 Mio. Euro, 155 Plätze). Die meisten Plätze wurden 2024 bewilligt: 188 Plätze für 9,2 Millionen Euro. Für 2020 bis 2022 weist die Antwort keine Bewilligungen aus; zuletzt wurden 2026 in Husum und Kiel 76 Plätze für 5,1 Millionen Euro bewilligt.
Förderansatz im Vergleich zu Hamburg
Die Kleine Anfrage befasste sich zudem mit der Frage, ob sich die schleswig-holsteinischen Förderbedingungen an Hamburg anlehnen sollen. Die Landesregierung verneint: Der Ansatz des zinsverbilligten Darlehens mit einmaligem Investitionszuschuss reduziere die Investitions- und Finanzierungskosten unmittelbar und vermeide hohe laufende Zuschussverpflichtungen des Landes über Jahrzehnte. Eine pauschale Inklusivmiete sei in Schleswig-Holstein bereits heute zulässig.
Quellen
Schleswig-Holsteinischer Landtag, Drucksache 20/4836 (1.10.2026)



