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Schleswig-Holstein · Schleswig-Holstein

Barrierefreiheit: 3,4 Millionen für 38 Projekte

Vereine, kirchliche Träger und Unternehmen im Land erhalten Fördermittel für barrierefreie Bauten und Angebote. Unter den 38 geförderten Projekten sind fünf aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde – vom Angelverein bis zur Arztpraxis.

Christian Muschick ·

Bild: KI-generiertes Symbolbild. Keine dokumentarische Aufnahme.

Die Landesregierung fördert in diesem Jahr 38 Projekte für Barrierefreiheit und Inklusion mit insgesamt rund 3,4 Millionen Euro. Das teilt die Staatskanzlei mit. 33 investive Vorhaben von Vereinen, kirchlichen Trägern und Unternehmen erhalten zusammen rund 2,1 Millionen Euro; hinzu kommen fünf Vorhaben in der Tandemförderung „Inklusion vor Ort“ mit der Aktion Mensch in Höhe von rund 1,3 Millionen Euro.

Fünf Empfänger im Kreis Rendsburg-Eckernförde

Aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde sind fünf Träger dabei:

  • Angel- und Hegeverein Ladelund e. V.: 7460,60 Euro
  • Arche Warder – Zentrum für alte Haus- und Nutztierrassen e. V.: 20.571,77 Euro
  • Ev.-Luth. Kirchengemeinde Hademarschen: 78.169,20 Euro
  • Katholische Kirche St. Elisabeth Damp: 31.752,84 Euro
  • Familien-Ärzte in Hohenwestedt: 167.999,05 Euro

Die Gelder fließen in bauliche Maßnahmen, die Räumlichkeiten und öffentlich zugängliche Bereiche für Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen zugänglicher machen.

Ziel: Teilhabe im Alltag

„Echte Teilhabe für alle ist die Grundlage für ein gutes und gerechtes gesellschaftliches Miteinander und erklärtes Ziel der Landesregierung“, sagte Staatskanzleiminister Dirk Schrödter. Mit der Förderung von Vereinen, privaten Unternehmen und kirchlichen Trägern setze das Land die UN-Behindertenrechtskonvention weiter um. In der Tandemförderung „Inklusion vor Ort“ entfallen die Mittel auf die Modellkommunen Mölln, Glückstadt und Vorhaben im Kreis Pinneberg.

Quellen

Schleswig-Holstein, Staatskanzlei, Medieninformation vom 4. September 2026: Barrierefreiheit und Inklusion werden weiter gestärkt